Baselbieter Regierung klammert sich wider besseren Wissens an PCR-Test
04.05.2021 09:06

Die wissenschaftlichen Belege sind klar – so klar, dass bereits Mainstream-Medien wie Weltwoche und K-Tipp keinen anderen Schluss zulassen: Der PCR-Test ist das falsche Mittel, um Krankheitsfälle zu finden. Mittlerweile erreichen uns praktisch wöchentlich Meldungen über Gerichtsentscheide, die aufgrund dieses Sachverhalts Corona-Massnahmen kippen. Auch die WHO rät vom PCR-Test ab. Ja, man weiss es eigentlich und viele sagen dies auch schon öffentlich.

 

Wissenschaftliche Belege interessieren nicht

Doch die Baselbieter Behörden lässt dies kalt. Weiterhin stützen sie ihre Massnahmen zum Schutze der Volksgesundheit auf die Anzahl positiver PCR-Tests. Und dies, obwohl dem Regierungsrat im Rahmen einer Beschwerde gegen die Maskentragpflicht an Schulen alle wissenschaftlichen Grundlagen zugestellt worden sind. Der Regierungsrat hat diese Dokumente nicht einmal geprüft, wie die Zeitung Basel Express berichtete.

Dabei ist dem Baselbieter Amt für Gesundheit durchaus bewusst, dass die PCR-Tests unzuverlässig sind. „Hallo?!“ liegt eine entsprechende Stellungnahme vor. Darin wird beschrieben, dass der Klient fünfmal getestet werden müsste, um ein wirklich verlässliches Resultat zu erhalten. Das sei aber nicht zumutbar. Deshalb werde die Sensibilität des Tests erhöht. Damit ist die Anzahl Zyklen gemeint, welche eine Probe im Labor durchlaufen muss.

Je höher diese so genannte CT-Zahl ist, desto unwahrscheinlich ist eine tatsächliche Erkrankung. Bei 30 Zyklen ist der getestete Mensch – gemäss wissenschaftlichem Konzens – nicht mal mehr ansteckend, geschweige denn krank. Labors im Raum Basel wie etwa Viollier lassen die Tests aber bis 40 Zyklen laufen. Damit fällt das Resultat selbst dann positiv aus, wenn nur kleinste, schon längst inaktive Teile des Virus in der Probe sind. Nach medizinischem Verständnis kann ein solches Resultat nur wertlos sein.

 

Es fehlt die Diagnose durch einen Arzt

Die Firma Viollier gibt keine Auskunft zu den PCR-Tests. Sie bestätigt lediglich die Zyklus-Zahl von 40. Dafür berichtet Claude Rothen, Leiter des Basler Labors Rothen, folgendes: „Es besteht in der Schweiz keine standardisierte Vorgehensweise. Jedes Labor arbeitet mit seinen Möglichkeiten der Test-Zyklen. Das Labor Rothen etwa arbeitet mit Zyklen ab 40. Resultate mit so hohen CT-Werten bedürfen einer Interpretation.“

Diese Aussage von Laborleiter Rothen sollte wenig überraschend sein. Testwerte aus einem medizinischen Labor sind keine Diagnose. Die Diagnose stellt immer der Arzt, nachdem er Werte und Gesundheitszustand des Patienten beurteilt hat. Dieser entscheidende Teil wird bei Covid-19 schlicht und einfach weggelassen. Die Interpretation übernimmt der Staat und ist sehr einfach: Wer positiv ist, ist eine Gefahr.

Nicht nur die Baselbieter Behörden beharren auf dem PCR-Test – trotz aller wissenschaftlichen Belege, trotz Empfehlungen der WHO. Warum? Wegen der Fallzahlen. Die Fallzahlen machen den Virus erst zur Pandemie. Dank der Pandemie können die Regierenden die Grundrechte einschränken und die eigene Macht ausbauen. Und solange die Menschen an die Fallzahlen glauben, befolgen sie brav die rechtsverletzenden Regeln der Behörden. So wird aus dem freien Schweizer ein staatlicher Befehlsempfänger

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